Montag - 12. Juni 2017

Patientenindividuelle Beratung

Kopfschmerzen & Übergewicht – was würden Sie empfehlen?

Weltweit erstmals mehr Übergewichtige als Unterernährte / Übergewicht und seine Folgeerkrankungen stellen in der Wahl des richtigen Arzneimittels oft eine Herausforderung dar

Leverkusen, 12. Juni 2017 – Klaus K. sitzt nach einem langen Arbeitstag in der U-Bahn – und hat Kopfschmerzen. Er lässt den Tag Revue passieren: Die mühsame Diskussion mit seinem Chef heute Morgen. Dann die Vorbereitungen für einen wichtigen Workshop. Die Zeit drängt - und es ist noch so viel zu tun. Und jetzt auch noch diese unsäglichen Kopfschmerzen. Eigentlich kein Wunder bei dem Arbeitspensum. Der 37-jährige Bürokaufmann ärgert sich: Eigentlich hatte er vor, heute Abend noch Sport zu machen - nachdem ihm sein Hausarzt beim letzten Termin wegen seines Übergewichts ins Gewissen geredet hat. Zumindest ein paar Kilos runter - dieses Ziel hatte er sich für die nächsten Monate vorgenommen.

Sorgfältige Auswahl des richtigen Schmerzmittels bei Übergewicht
Wenn Klaus K. auf dem Weg von der U-Bahn nachhause noch einen Abstecher in die Apotheke macht, um ein Analgetikum zur Selbstmedikation seiner Kopfschmerzen zu kaufen, erkennt die geschulte Apotheken-Angestellte sein Übergewicht auf den ersten Blick. Dass Klaus K. als Folge seines Gewichts auch Bluthochdruck und damit ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko aufweist, liegt nahe. NSAR wie Ibuprofen und Diclofenac scheiden damit für sie als Empfehlung aus. Zahlreiche Studien zeigen das erhöhte kardiovaskuläre Risiko dieser Wirkstoffe.(1,2,3,4) Im Gespräch kann die Fach-Angestellte zudem herausfinden, ob Klaus K. beispielsweise zusätzlich niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) einnimmt. Auch dies spricht gegen die Empfehlung von Ibuprofen: Ibuprofen kann die gerinnungshemmende Wirkung der niedrig dosierten ASS beeinträchtigen.(5) Hat Klaus K. zudem, wie die meisten Übergewichtigen, eine Fettleber(6), sollte auch Paracetamol nicht empfohlen werden. Eine Fettleber kann die hepatotoxische Wirkung von Paracetamol verstärken.(7)

1,5 Kilo in zehn Jahren
So wie Klaus K. geht es vielen Menschen: Der Alltag fordert 100% – und der damit häufig verbundene ungesunde Lebensstil seinen Tribut. Gearbeitet wird vorwiegend im Sitzen, für Essen bleibt oft wenig Zeit. Fast Food und ungesunde Snacks sind oft die logische Konsequenz. Wenig überraschend, dass das metabolische Syndrom, die Sammelbezeichnung für Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhtem Blutzuckerspiegel und gestörtem Fettstoffwechsel, epidemisch um sich greift. Eine kürzlich veröffentliche Studie aus dem Fachblatt Lancet zeigt: Seit 1975 wird die Menschheit alle zehn Jahre um 1,5 Kilogramm schwerer. So leben wir nun erstmals in einer Welt, in der es mehr Übergewichtige als Unterernährte gibt.(8)

Dieser Trend macht auch vor Deutschland nicht Halt: Etwa zwei Drittel aller Männer (67%) und die Hälfte der Frauen (53%) haben hierzulande Übergewicht. Ein Viertel (23% der Männer und 24% der Frauen) gilt gar als adipös.(9) Ein Drittel aller Deutschen weist zudem – häufig als Folge ihres Übergewichts – einen erhöhten Blutdruck auf.(10)


Herz-Kreislauf-Risiko und Begleitmedikation berücksichtigen
Kunden wie Klaus K. brauchen daher auch in der Selbstmedikation ein Arzneimittel, das ihre besonderen Begleitumstände berücksichtigt. Aspirin® ist hier meist eine gute Wahl. Seine nachgewiesenen kardioprotektiven Eigenschaften (11,12,13) machen es zu einer guten Option für Menschen mit bekanntem Herz-Kreislauf-Risiko. Auch für Personen, die bereits niedrig dosierte ASS einnehmen, kommt Aspirin in Frage: Die niedrig dosierte ASS hemmt die Thrombozytenaggregation bereits zu fast 100%, sodass eine zusätzliche Einnahme des Wirkstoffs zur Behandlung von Schmerzen keine Gefahr einer zu starken Gerinnungshemmung birgt.(14)

Klaus K. ist mit der individuellen und kompetenten Beratung in der Apotheke sehr zufrieden. Und Dank der raschen(15) und effektiven(16) Wirkung von Aspirin kann er seine sportlichen Pläne in die Tat umsetzen.


Mehr Informationen unter presse.bayer.de

1) Bhala N et al. Lancet. 2013; 382: 769-779
2) Sondergaard KB et al. Eur Heart J Cardiovasc Pharmacother 2017; 3: 100-107
3) Trelle S et al. BMJ 2011; 342: c7086
4) Bally M et al. BMJ 2017; 357: j1909
5) Catella-Lawson F et al. NEJM 2001; 345: 1809-1817
6) Balupuri S et al. Obesity, Bariatric and Metabolic Surgery. Springer International Publishing; 2016
7) Roeb E et al. S2k-Leitlinie „Nicht- alkoholische Fettlebererkrankungen“. AWMF Register Nr. 021-025
8) NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC). Lancet 2016; 387: 1377-1396
9) http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Uebergewicht_Adipositas/Uebergewicht_Adipositas_node.html, accessed 14 September 2016
10) Neuhauser H et al. Bundesgesundheitsbl 2013; 56: 795-801
11) Patrono C. Curr Cardiol Rep 2016; 18: 1-8
12) Cohn PF. Am J Manag Care 2002; 8: 38-39
13) Patrono C N, Engl J. Med 2005; 353: 2373-2383
14) Schrör K. Acetylsalicylic Acid. 2. Auflage. Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; 2016
15) Fachinformation Aspirin® 500 mg Tabletten, Stand September 2016
16) Voelker M et al. Inflammopharmacology 2016; 24: 43-51

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Letzte Änderung: 12. Juni 2017 Copyright © Bayer AG