Dienstag - 14. März 2017

Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde 2017 von Bayer

Genforschungsprojekt macht das Rennen

2017 geht die Förderung in Höhe von bis zu 50.000 € an ein Forschungsprojekt in Tübingen / Expertenkommission wünscht sich mehr Bewerbungen für klinische Projekte / Bewerbungsphase für die Förderperiode 2018 hat begonnen
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Bildunterschrift von links: Prof. Thomas Langmann, Köln, Expertenkommission; Prof. Richard Funk, Dresden, Vorsitzender der Expertenkommission; Prof. Dominik Fischer, Tübingen, Empfänger Förderprogramm 2017; Prof. Antonia Joussen, Berlin, Expertenkommission; Dr. med. Zoran Hasanbasic, Leverkusen, Facharzt für Augenheilkunde und Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie, Bayer Vital GmbH

Leverkusen, 14. März 2017 – Auch in diesem Jahr wurde im Rahmen des Forum Oculus die Urkunde für das Deutsche Förderprogramm für Augenheilkunde von Bayer in Höhe von bis zu 50.000 € an einen Nachwuchsforscher vergeben. Das Projekt „Ocular immunology revisited – how AAV gene therapy challenges the deviant immune response of the eye“ von Prof. Dr. Dr. Dominik Fischer aus Tübingen vereint Grundlagenforschung und Klinik in hervorragender Weise, so das Urteil der unabhängigen Expertenkommission. „Wenn es unserem Team gelingt, die molekularen, zellulären und systemischen Abwehrmechanismen an der Netzhaut des Auges zu charakterisieren, könnten wir die Gentherapie am Auge für viele Patienten noch sicherer und effektiver machen“, erklärt Prof. Fischer. „Dabei ist natürlich die Zusammenarbeit mit so einem renommierten Unternehmen wie Bayer von herausragender Bedeutung.“

Die Gentherapie stellt eine neue Möglichkeit der individualisierten Therapie für vererbte Erkrankungen dar, für welche es bisher oft gar keine Behandlungsoptionen gibt. Solche vererbten Erkrankungen führen am Auge in der Regel zur schleichenden Erblindung im frühen oder mittleren Lebensalter. Gentherapie ermöglicht es dabei, die Ursache der Erbkrankheiten zu behandeln, indem diese eine therapeutische Gensequenz einbringt, welche das krankheitsverursachende Gen im erkrankten Zielgewebe ersetzt. Allerdings zeigen sich auch im bisher als immunprivilegiert betrachteten Auge – mitunter ausgeprägte – Entzündungsreaktionen nach Adeno-assoziierter Virus-(AAV)-Gentherapie. Mit dem bisherigen Wissen zur speziellen Immunologie am Auge lässt sich diese Beobachtung nicht vollständig erklären und somit noch kein Lösungsansatz erarbeiten. Daher beschäftigt sich dieses Projekt mit der Analyse von bereits vorliegenden Gewebe- und Flüssigkeitsproben von Affen und Studienpatienten, die eine Gentherapie mit AAV erhalten haben. Anhand dieser Proben sollen die molekularen, zellulären und systemischen Abwehrmechanismen charakterisiert werden.

Verbindung von Klinik und Grundlagenforschung überzeugt Expertenkommission
„Wir können mit dem Deutschen Förderprogramm für Augenheilkunde junge Nachwuchswissenschaftler motivieren, innovative Anträge zu stellen, welche die Grundlagenwissenschaft zur Anwendung in der Klinik bringen bzw. klinische Projekte mit Anknüpfung an die Grundlagenforschung beschreiben“, erklärt der Vorsitzende der unabhängigen Expertenkommission, Prof. Dr. Richard Funk aus Dresden. „Gerade diese Verbindung hat uns bei dem Antrag von Prof. Fischer aus Tübingen überzeugt.

Bewerbungsphase für die Förderperiode 2018 hat begonnen
„Wir hoffen, dass sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Experten für das Förderprogramm bewerben und wir so dazu beitragen können, dass innovative Ansätze in der ophthalmologischen Forschung weiterverfolgt werden können“, erklärt Dr. Zoran Hasanbasic, Facharzt für Augenheilkunde und Leiter Medizinische Fachabteilung Neurologie, Immunologie und Ophthalmologie bei Bayer. „Das Interesse an dem Deutschen Förderprogramm von Bayer war bisher so groß, dass wir alle schon mit einer frohen Erwartung auf die Förderperiode 2018 blicken, deren Bewerbungsphase bereits begonnen hat.“ Die Bewerbung erfolgt zunächst über einen Letter of Intent (LOI); der späteste Abgabetermin für die aktuelle Förderperiode ist der 30. Juni 2017. Details zur Bewerbung und alle notwendigen Formulare zum Download sind über www.foerderprogramm-augenheilkunde.de erhältlich.

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

Mehr Informationen unter presse.bayer.de

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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